Münsterland-Akteure fahren mit großem Gesprächsbedarf zur EXPO REAL
Immobilienkrise: Kosten, Zinsen, Bürokratie und Auflagen belastenMünster. Die Immobilienszene kannte lange Zeit nur eine Richtung: aufwärts. Entsprechend gut war alle Jahre auch die Stimmung der münsterländischen Marktakteure auf der EXPO REAL, dem internationalen Branchentreff in München. Inzwischen aber ist die Freude dem Frust gewichen. Die schier unendliche Wachstumsparty ist vorbei: Gestiegene Zinsen sowie Energie- und Materialkosten belasten die Branche schwer. Ebenso stellen die immer strengeren Auflagen für den Klimaschutz und bürokratische Hürden Herausforderungen dar. Und schließlich muss der angeschlagene Wirtschaftszweig auch noch den Fachkräftemangel und die Digitalisierung stemmen. Doch trotz aller Widrigkeiten bietet die Krisenlage auch eine Chance, wie die Experten aus dem Münsterland vor ihrem Start zur EXPO REAL auf Anfrage mitteilen. Die Wirtschaftsregion Münsterland präsentiert sich 2023 vom 4. bis 6. Oktober auf Europas größter Immobilienmesse mit knapp 30 Ausstellern. Der Gesprächsstoff an der Regionalvertretung mit der Standnummer B.242 dürfte so schnell nicht ausgehen, meinen die Aussteller.
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